Vergangene Woche sind die Teile endlich gekommen. Durch meine Nachtschicht hatte ich aber keine Lust zum schreiben - deshalb mit kleiner Verzögerung.
Diesem Artikel ist der Artikel “Homeserver: Planung der Komponenten” vorausgegangen.
Mein Eindruck von der Hardware war von vornherein positiv. Alles was solide verpackt, nichts wackelte. Keine Kratzer oder ähnliches. Der Zusammenbau ist für jeden der schon mal einen Rechner zusammen gebaut hat sicherlich logisch - wenn auch manchmal etwas kniffelig. Das ganze System ist eben wirklich sehr eng gestrickt.
Weiterlesen: “Homeserver: Installation”
(Fast) Jeder kennt das: man hat gemütlich am Laptop im Internet Musik gekauft und dann sitzt man im Arbeitszimmer und kann sie nicht anhören weil sie auf dem Laptop ist. Andersherum hat man ewig an einer Ausarbeitung gesessen und dann ist man bei einem Kumpel dem man das ganze vorführen möchte und kein Weg führt an die Dateien. Doch noch viel schlimmer: Das Notebook steckt zum laden an der Dose während man gerade noch am arbeiten ist, .. der Blitz schlägt ein und das Notebook samt Festplatte ist hinüber.
Gegen all solche Sachen ist ein Kraut gewachsen - die zentrale Datenhaltung. Musik, Videos, Dokumente, all das wird einfach Zentral auf einem dedizierten System abgelegt. Moderne Netzwerke ermöglichen es von quasi jedem Punkt auf dieser Erde auf die Daten zuzugreifen. Um das Backup kümmern sich entsprechende Automatismen. Zur Sicherheit liegen alle Daten nicht nur Verschlüsselt auf dem Server sondern werden per RAID auch auf eine zweite Platte gespiegelt.
Doch solche Dienste bieten auch noch mehr Wert. Filesharingprogramme können sich damit beschäftigen, Dateien herunter und herauf zu laden, während man des Nachts schläft. Drucker können über einen Printserver geteilt werden. Webcams können softwaregesteurt ausgewertet werden und schicken E-Mails wenn was vorfällt. Aber was erzähl ich hier - wer in diesem Blog liest, ist sich der Möglichkeiten eines solchen Homeservers wahrscheinlich längst bewusst oder hat gar schon einen.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind jedenfalls schier unendlich. Ohne auf jede einzelnen Möglichkeit weiter einzugehen, möchte ich hier vorstellen wie ein solches System aufgebaut sein könnte.
Weiterlesen: “Homeserver: Planung der Komponenten”